FMK 2013: FileMaker-Datenbanken unter iOS mit FileMaker Go.

FileMaker-Konferenz 2013Im zweiten Teil unserer Serie zu den Sessions und Vorträgen auf der FileMaker-Konferenz, die vom 16. bis 19. Oktober 2013 in Salzburg stattfindet, geht es um FileMaker-Datenbanken unter iOS. Mit FileMaker Go hat FileMaker seit drei Jahren ein Produkt im Portfolio, das es ermöglicht, beliebige FileMaker-Datenbanken auch auf einem iPad, iPhone oder iPod touch auszuführen. Aufgrund des Bedienkonzeptes von Tablets und Smartphones erfordert die Entwicklung von FileMaker-Lösung für solche Geräte andere Voraussetzungen als die Entwicklung herkömmlicher FileMaker-Datenbanken für Desktop-Computer. Auf der FileMaker-Konferenz in Salzburg werden mehrere Sessions vorgetragen, die sich speziell mit der Entwicklung von FileMaker-Datenbanken für FileMaker Go unter iOS beschäftigen.

FileMaker Pro als Entwicklungsumgebung für eigene, persönliche iOS Apps

Vortragender: Markus Schneider

Wie schön wäre es doch, wenn man sich schnell eine iOS-App erstellen und diese dann auf dem iPhone oder iPad überall nutzen könnte! Ganz ohne App-Store – nur mit FileMaker Pro und FileMaker Go!

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die gerne eine eigene, persönliche App auf ihrem iPhone hätten, an alle, die früher mit den programmierbaren Taschenrechnern ganz persönliche Umrechnungs-/Berechnungsprogramme und dergleichen programmiert haben, an alle, die eine kleine Firmen-App benötigen, um z.B. aufgrund erhobener Messdaten schnell ein paar Aussagen machen müssen – und überhaupt :-)

Der Vortrag zeigt Schritt für Schritt, wie man sich mit Hilfe von FileMaker Pro eine kleine App erstellt, wie man diese auf das iPhone bringt – und auf was geachtet werden muss, damit sich diese App‘ auch ‚anfühlt‘ wie eine App – und wo mögliche Grenzen liegen. Der Schwerpunkt liegt nicht bei einer Datenbankanwendung – sondern bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche, der Wahl der Bedienungselemente, Eingabemöglichkeiten. Trotzdem kommen Methoden der neuesten FileMaker-Generation zur Anwendung – aber das ist nicht das Thema. Tipps & Tricks, Stolperfallen, methodisches Vorgehen und Grundlagen wie Aufteilung der Layouts fuer die Nutzung unter iOS runden den Vortrag ab.

Details zum Vortrag

FileMaker Go, Tipps & Tricks für die Gestaltung aus der Praxis

Vortragender: Robert Kaiser

– Konzeptionelle Unterschiede der Gestaltung für FileMaker Go und FileMaker Pro Client
– Logos und Grafiken für hochauflösende und normale Displays optimieren (betrifft iPad und Client-Version)
– Bekannte Bugs und Eigenheiten bei der Darstellung in FileMaker Go
– Nützliche Hilfsprogramme und Apps
– Beispiele aus der Praxis

Details zum Vortrag

Design – Gestaltungsmittel in FileMaker Layouts

Vortragender: Arnold Kegebein

Für FileMaker 12 wurde die Layout Engine vollständig erneuert. Layouts und die darin platzierten Objekte werden nun mit einem CSS-System formatiert. Was bedeutet dies für den Entwickler? Muss er jetzt eine neue Programmiersprache lernen? Welche Auswirkung hat CSS auf die Darstellung?

FileMaker stellt dem Entwickler neben der Objektformatierung auch neue Möglichkeiten für die Layoutgestaltung bereit. Ich zeige, wie diese Mittel eingesetzt und wie damit übersichtliche Layouts gestaltet werden.

Details zum Vortrag

Gestaltung von Benutzeroberflächen

Vortragender: Karsten Kisseeuw

Programmierer gehen naturgemäss technisch vor, wenn sie eine Benutzeroberfläche gestalten. In diesem Vortrag geht es deshalb bewusst nicht um die Technik, sondern um die Frage, was genau eine Gestaltung ausmacht.

Es ist eine visuelle Einführung in Gestaltungskriterien, die für eine gute Benutzeroberfläche unabdingbar sind. Zur Sprache kommen Themen wie Gestaltungsraster, Weissraum, Farben, Typographie, Sinn und Unsinn von Spezialeffekten und der visuelle Aufbau einer Programmstruktur. Das Ziel dieses Vortrags ist es, zu erkennen worauf es in der Gestaltung von Benutzeroberflächen ankommt.

Details zum Vortrag

FileMaker Konferenz 2013

Tipps für die Anreise aus Deutschland

Nachdem ich die FileMaker-Konferenz in Salzburg bereits im letzten Jahr besucht habe und auch die diesjährige Konferenz besuchen werde, habe ich mich zwischenzeitlich in vollem Umfang über die Anfahrts- bzw. Anflugmöglichkeiten nach Salzburg aus Norddeutschland informiert. Die Ergebnisse möchte ich dem Leser natürlich nicht vorenthalten:

Anreise mit dem PKW: In meinem Fall hat sich diese Art der Anreise eher als nachteilhaft erwiesen, da ich aus Oldenburg mit dem PKW (ohne Stau) ca. neun Stunden unterwegs wäre. Außerdem sollte hierbei berücksichtigt werden, daß für das Parken das Fahrzeugs auf dem hoteleigenen Parkplatz pro Tag 18 Euro Gebühren fällig werden. Die Anreise mit dem PKW lohnt sich also vor allem dann, wenn man mit mehreren Personen anreist.

Anreise mit dem Flugzeug: Um mit dem Flugzeug nach Salzburg zu gelangen, kann man entweder direkt nach Salzburg fliegen oder nach München und von dort aus mit der Bahn nach Salzburg weiterfahren. Ob überhaupt Flüge vom gewünschten Startflughafen nach Salzburg verfügbar sind, ist individuell unterschiedlich. Von Hamburg aus gibt es täglich einen Direktflug nach Salzburg von Air Berlin zum Preis von ca. 170 Euro pro Person. Wird statt Salzburg München angeflogen, müssen noch mindestens drei Stunden Weiterfahrt vom Flughafen München über Hauptbahnhof München bis zum Hauptbahnhof Salzburg eingeplant werden. Ökologisch interessierte Menschen sollten außerdem berücksichtigen, daß Flugreisen extrem energieintensiv sind und dabei unverhältnismäßig sehr viel Treibstoff verbraucht wird.

Anreise mit der Bahn: Für diese Anreisemöglichkeit habe ich mich in diesem Jahr entschieden. Bei der Bahn gilt: Wer früh bucht, spart auch viel. Von der norddeutschen Stadt Oldenburg aus gibt es einen ICE, der frühmorgens nonstop innerhalb von 8,5 Stunden nach München fährt. Von dort aus gibt es dann eine direkte Weiterverbindung nach Salzburg. Zunächst hatte ich aber Probleme mit der Rückfahrt. Denn wenn ich einigermaßen zeitig nach der Konferenz wieder zu Hause ankommen möchte, müßte ich am letzten Konferenztag bereits mittags in Salzburg in die Bahn steigen und die Konferenz schon vorzeitig verlassen. Alternativ könnte man natürlich auch eine Verlängerungsnacht buchen. Aber es gibt noch eine weitere Alternative, auf die ich durch Zufall gestoßen bin: Den Nachtzug. Auch dieser ist bei frühzeitiger Buchung deutlich günstiger. So konnte ich nun Anfang August die komplette und knapp 1.000km weite Hin- und Rückreise in der 1. Klasse und im Schlafwagen zum Preis von 196 Euro inklusive Reservierung buchen, der Normalpreis beträgt knapp 500 Euro. Um an der gesamten Konferenz teilnehmen zu können, ist auf diesem Weg keine Verlängerungsnacht erforderlich, man kann sich abends ganz entspannt „in den Zug legen“, und das ökologische Gewissen ist ebenfalls beruhigt… ;-)

Fazit: Wer nicht gerade aus Mainz kommt, sollte sich auf jedem Fall mal die Angebote der Bahn anschauen. Dabei gilt: Je früher die Buchung, desto eher stehen günstige Sparangebote für die Strecke zur Verfügung. Dies gilt ebenso für Nachtzüge, die sich gerade für längere Reisen anbieten. Die Anreise mit dem Flugzeug kann Zeit sparen, wenn ein Direktflug zur Verfügung steht. Mit dem PKW lohnt sich die Anreise vor allem mit mehreren Personen.

Diesen Beitrag bewerten:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bisher keine Bewertungen.)
Loading...

Über den Autor

Markus Schall
Entwicklung von FileMaker-Datenbanken seit 1994, Modifikation und Erweiterung von FileMaker-Lösungen, Konvertierung von FileMaker-Datenbanken von .fm, .fp3, .fp5 (FileMaker 2-6) oder .fp7 (FileMaker 7-11) zu .fmp12 (FileMaker 12-16), Schnittstellen zu Drittsystemen wie Onlineshops, CMS oder andere Datenbanken. Entwicklung individueller FileMaker-Datenbanksysteme auf Basis des gFM-Business-Frameworks mit persönlicher Beratung aus Oldenburg. Betreiber des Online-Fachportals goFileMaker.de, Entwickler des CRM- und Warenwirtschaftssystems gFM-Business. Mitglied in der FileMaker Business Alliance, FileMaker Developers Subscription und FMM Experte. Gewinner eines FMM Award 2011, vergeben durch das FileMaker Magazin.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.