FMK 2013: Schnittstellen, SQL und Suchstrategien

FileMaker-Konferenz 2013Im dritten Teil unserer kleinen Serie zur bevorstehenden FileMaker-Konferenz 2013, die vom 17. bis 19. Oktober 2013 im Salzburger Crowne Plaza-Hotel stattfindet, stellen wir Sessions vor, die sich mit Schnittstellen zu Fremdsystemen, FileMaker und SQL und Suchstrategien beschäftigen. In diesem Zusammenhang lädt Patrick Risch im Rahmen der FileMaker-Konferenz zum Diskussionsforum ein, in dem es um das Thema „FileMaker, die Datenschnecke?“ geht und erörtert werden soll, welche Ursachen vorliegen können, wenn FileMaker-Datenbanken langsamer arbeiten als erwünscht. An den drei Konferenztagen finden mehr als dreißig Vorträge, Sessions und Diskussionsrunden statt, die in mehreren Räumen jeweils parallel abgehalten werden. Das FileMaker-Magazin lädt auf der Konferenz zur Verleihung der begehrten FMM-Awards 2013 ein, FileMaker selbst veranstaltet im Rahmen der FileMaker-Konferenz ein exklusives FBA-Dinner für Mitglieder der FileMaker Business Alliance.

Datenaustausch – Schnittstellen zu Fremdsystemen

Referent: Roland Schneider, TAO Solutions

Donnerstag, 17.10.2013, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Nach den Grundlagen von Schnittstellen zwischen verschiedenen System werden die technischen Möglichkeiten zum Datenaustausch von FileMaker aufgezeigt.

Neben den technischen Möglichkeiten werden auch Aspekte des automatischen Datenaustauschs beispielsweise per FTP betrachtet. Weiterhin werden Fallstricke und Fußangeln sowie Tipps für die Umsetzung betrachtet. Nach dieser Einführung geht es um den Industriestand EDIFACT.

Nun werden verschiendene Reports und mögliche Herangehensweisen für die Umsetzung vorgestellt und ein Einblick in die technische Umsetzung gegeben.

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Mehrfachwerte in FileMaker vs. SQL

Referent: Longin Ziegler, DabuSoft, Zürich

Freitag, 18.10.2013, 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

In FileMaker können in einem Feld mehrere Werte gespeichert werden. Dazu gibt es Eingabehilfen, Funktionen und andere technische Besonderheiten die es einfach machen, damit umzugehen. Im Gegensatz dazu ist SQL so ausgelegt, dass pro Feld und Datensatz genau ein Wert erwartet wird. Im Umgang mit mehreren Werten pro Feld tut sich SQL aber schwer.

Mit der Einführung von SQL in FileMaker 12 ist es wichtig zu verstehen, wie FileMaker mit Mehrfachwerten umgeht, um bereits bei der Datenmodellierung die richtigen Entscheidungen zu treffen. Besonders dann, wenn Sie planen auch SQL in Ihre Datenbank zu integrieren. Im ersten Teil zeige ich die Unterschiede zwischen SQL und dem Konzept von Mehrfachwerten in FileMaker.

Im zweiten Teil erfahren Sie alle technischen Details und Funktionen die mit Mehrfachwerten in FileMaker zu tun haben. Und das sind nicht wenige ! Dabei lernen Sie, richtig mit Mehrfachwerten umzugehen und warum es darauf ankommt die Details zu verstehen. Abschliessend testen wir Konzepte mit Mehrfachwerten in FileMaker und vergleichen diese mit SQL. Beide Konzepte haben Ihre Vorteile, aber auch Schwächen.

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Diskussionsforum: FileMaker, die Datenschnecke?

Moderator: Patrick Risch, FileMaker Standpunkte GmbH

Freitag, 18.10.2013, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Wie es viele Wege nach Rom gibt, gibt es auch viele Möglichkeiten eine Aufgabenstellung in FileMaker zu lösen. Einige sind robuster, einige sind schneller, einige sind beides. In diesem Forum soll wertoffen über Filemaker diskutiert werden. Lösungen zu langsamen Scripts oder Relationen gefunden werden.

In dieser Diskussion ist jeder (und jede) eingeladen sich an der Diskussion zu beteiligen. Jedem Teilnehmer steht die Möglichkeit offen Beispiele auf der Leinwand zu zeigen und diese in der Gruppe zu diskutieren, wo der Flaschenhals liegt. Ziel ist es nach 90 Minuten Diskussion eine Sammlung von Tipps für schnellere FileMaker Lösungen zu haben.

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Suchstrategien – wie sucht man, wenn man nicht weiß, was man sucht?

Referent: Volker Krambrich, NORSULT

Freitag, 18.10.2013, 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Diese Session baut auf dem ersten Grundlagenvortrag „Datenmodelle“ auf, den wir bereits in einem vorherigen Artikel vorgestellt haben.

Command-F beziehungsweise Control-F, und dann? Mit den bekannten Such- und Vergleichsoperatoren und nun auch mit ExecuteSQL() hat FileMaker uns Entwicklern einen mächtigen Werkzeugkasten mitgegeben, mit dem sich viele Fragen erschlagen lassen.

Aber halt: Suchstrategie und Datenmodell bedingen sich gegenseitig. Wie ist es nun, wenn wir den ausgetretenen Pfad der relationalen Datenstrukturen verlassen? Wenn die Daten unstrukturiert sind oder aber eine Struktur besitzen, die durch relationale Modelle nur mit hohem Aufwand abgebildet werden können?

Knifflig wird es beispielsweise dann, wenn Daten nicht mehr exakt, sondern in Ähnlichkeitssuchen nur ungefähr gefunden werden müssen. Wenn es nicht mehr darauf ankommt, wenn ein Muster genau an einer Stelle passen muss, sondern an mehreren Stellen zugleich vorkommen kann, und nur die relative Position eine Rolle spielt. Oder wenn es genau darauf ankommt, dass ein Muster über mehrere Beziehungsebenen hinweg – als Subgraph in einem Graph – oder in einem bestimmten Abstand auftauchen muss. Und schliesslich können auch noch Symmetrien ins Spiel kommen: Wenn Schwarz plötzlich Weiss sein kann und umgekehrt.

Diesem Thema möchten wir uns in unserem Vortrag bewusst spielerisch annähern. Dabei werden wir Techniken wie Präkoordination und Fragmentierung besprechen und anwenden. Und wir werden uns auch Techniken ansehen, die dem Anwender bei einer grossen Antwortmenge helfen, schnell zum Gesuchten vorzustossen.

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FileMaker Konferenz 2013

Tipps für die Anreise aus Deutschland

Nachdem ich die FileMaker-Konferenz in Salzburg bereits im letzten Jahr besucht habe und auch die diesjährige Konferenz besuchen werde, habe ich mich zwischenzeitlich in vollem Umfang über die Anfahrts- bzw. Anflugmöglichkeiten nach Salzburg aus Norddeutschland informiert. Die Ergebnisse möchte ich dem Leser natürlich nicht vorenthalten:

Anreise mit dem PKW: In meinem Fall hat sich diese Art der Anreise eher als nachteilhaft erwiesen, da ich aus Oldenburg mit dem PKW (ohne Stau) ca. neun Stunden unterwegs wäre. Außerdem sollte hierbei berücksichtigt werden, daß für das Parken das Fahrzeugs auf dem hoteleigenen Parkplatz pro Tag 18 Euro Gebühren fällig werden. Die Anreise mit dem PKW lohnt sich also vor allem dann, wenn man mit mehreren Personen anreist.

Anreise mit dem Flugzeug: Um mit dem Flugzeug nach Salzburg zu gelangen, kann man entweder direkt nach Salzburg fliegen oder nach München und von dort aus mit der Bahn nach Salzburg weiterfahren. Ob überhaupt Flüge vom gewünschten Startflughafen nach Salzburg verfügbar sind, ist individuell unterschiedlich. Von Hamburg aus gibt es täglich einen Direktflug nach Salzburg von Air Berlin zum Preis von ca. 170 Euro pro Person. Wird statt Salzburg München angeflogen, müssen noch mindestens drei Stunden Weiterfahrt vom Flughafen München über Hauptbahnhof München bis zum Hauptbahnhof Salzburg eingeplant werden. Ökologisch interessierte Menschen sollten außerdem berücksichtigen, daß Flugreisen extrem energieintensiv sind und dabei unverhältnismäßig sehr viel Treibstoff verbraucht wird.

Anreise mit der Bahn: Für diese Anreisemöglichkeit habe ich mich in diesem Jahr entschieden. Bei der Bahn gilt: Wer früh bucht, spart auch viel. Von der norddeutschen Stadt Oldenburg aus gibt es einen ICE, der frühmorgens nonstop innerhalb von 8,5 Stunden nach München fährt. Von dort aus gibt es dann eine direkte Weiterverbindung nach Salzburg. Zunächst hatte ich aber Probleme mit der Rückfahrt. Denn wenn ich einigermaßen zeitig nach der Konferenz wieder zu Hause ankommen möchte, müßte ich am letzten Konferenztag bereits mittags in Salzburg in die Bahn steigen und die Konferenz schon vorzeitig verlassen. Alternativ könnte man natürlich auch eine Verlängerungsnacht buchen. Aber es gibt noch eine weitere Alternative, auf die ich durch Zufall gestoßen bin: Den Nachtzug. Auch dieser ist bei frühzeitiger Buchung deutlich günstiger. So konnte ich nun Anfang August die komplette und knapp 1.000km weite Hin- und Rückreise in der 1. Klasse und im Schlafwagen zum Preis von 196 Euro inklusive Reservierung buchen, der Normalpreis beträgt knapp 500 Euro. Um an der gesamten Konferenz teilnehmen zu können, ist auf diesem Weg keine Verlängerungsnacht erforderlich, man kann sich abends ganz entspannt „in den Zug legen“, und das ökologische Gewissen ist ebenfalls beruhigt… ;-)

Fazit: Bei der Bahn gilt: Je früher die Buchung, desto eher stehen günstige Sparangebote für die Strecke zur Verfügung. Dies gilt ebenso für Nachtzüge, die sich gerade für längere Reisen anbieten. Die Anreise mit dem Flugzeug kann Zeit sparen, wenn ein Direktflug zur Verfügung steht. Mit dem PKW lohnt sich die Anreise vor allem mit mehreren Personen.

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Über den Autor

Markus Schall
Entwicklung von FileMaker-Datenbanken seit 1994, Modifikation und Erweiterung von FileMaker-Lösungen, Konvertierung von FileMaker-Datenbanken von .fm, .fp3, .fp5 (FileMaker 2-6) oder .fp7 (FileMaker 7-11) zu .fmp12 (FileMaker 12-16), Schnittstellen zu Drittsystemen wie Onlineshops, CMS oder andere Datenbanken. Entwicklung individueller FileMaker-Datenbanksysteme auf Basis des gFM-Business-Frameworks mit persönlicher Beratung aus Oldenburg. Betreiber des Online-Fachportals goFileMaker.de, Entwickler des CRM- und Warenwirtschaftssystems gFM-Business. Mitglied in der FileMaker Business Alliance, FileMaker Developers Subscription und FMM Experte. Gewinner eines FMM Award 2011, vergeben durch das FileMaker Magazin.

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