Branchensoftware

Was ist Branchensoftware und wo wird sie eingesetzt?

Unter Branchensoftware versteht man Standardsoftware wie z.B. ERP-Systeme, die auf die Anforderungen bestimmter Branchen und/oder Geschäftszweige zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu Individualsoftware wird Branchensoftware i.d.R. für mehrere Unternehmen einer bestimmten Branche entwickelt, wie z.B. Software für Druckereien, Apothekensoftware oder Software für Rechtsanwälte. Anpassbare ERP-Software kann mit individueller Programmierung zu einer Branchensoftware gemacht werden.

Branchensoftware enthält i.d.R. Standardmodule wie z.B. eine Kundenverwaltung und Artikelverwaltung sowie oftmals auch eine Warenwirtschaft und Faktura, die auf die Anforderungen einer bestimmten Branche zugeschnitten sind. So enthält beispielsweise eine Software für Apotheken normalerweise keine Zeiterfassung oder SEPA-Mandatsverwaltung, weil diese Module in einer Apotheke nicht zur Anwendung kämen. Dafür benötigt eine Software für Apotheken zwingend eine Chargenverwaltung, um die Charge und das Haltbarkeitsdatum jedes Artikels nachvollziehen zu können.

Unterschiede zwischen Branchensoftware und Standardsoftware

Bei Standardsoftware handelt es sich in den meisten Fällen um Softwareprodukte, die branchenübergreifend eingesetzt werden können. Standardsoftware enthält somit meist viele Funktionen, die in möglichst vielen Umgebungen verwendet werden können. Die Funktionen von Standardsoftware sind deshalb oft eher rudimentär und gehen nicht auf spezielle Anforderungen bestimmter Branchen ein. Im Gegensatz dazu bietet Branchensoftware oftmals detailliertere Funktionen, die speziell auf die Anforderungen einer bestimmten Branche zugeschnitten sind. Branchensoftware erfordert in vielen Fällen eine größere finanzielle Investition als Standardsoftware, jedoch weniger als bei Individualsoftware.

Unterschiede zwischen Branchensoftware und Individualsoftware

Im Gegensatz zu Standard- oder Branchensoftware handelt es sich bei Individualsoftware um vollständig individuell an ein oder mehrere Unternehmen angepaßte Software. Der Investitionsaufwand ist bei Individualsoftware sowohl zeitlich als auch finanziell am Höchsten – dafür kann Individualsoftware am Besten Betriebsabläufe abbilden. Mit Individualsoftware können Prozesse bis ins kleinste Detail an die Abläufe eines Unternehmens angepaßt werden.

Nutzung von gFM-Business als Branchensoftware

Die gFM-Business ERP-Software ist auch als anpassbare und erweiterbare Customizing- und offene Lizenz erhältlich und kann somit auch als Branchensoftware für individuelle Anforderungen eingesetzt werden. Da gFM-Business auf der FileMaker-Plattform basiert, können auch externe eigene FileMaker-Datenbanken problemlos an die gFM-Business ERP-Software angebunden werden.

Kunden verwalten mit einem Warenwirtschaftssystem

gFM-Business wird als Professional-, Customizing- und offene Lizenz als Branchensoftware beispielsweise in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Software für den Autoteilevertrieb
  • Software für Berufsverbände
  • Software für Druckereien
  • Software in der Gastronomie
  • Software im Handwerk
  • Software für den Industrieteilevertrieb
  • Software im Möbelhandel
  • Software im Versandhandel

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Über den Autor

Markus Schall
Entwicklung von FileMaker-Datenbanken seit 1994, Modifikation und Erweiterung von FileMaker-Lösungen, Konvertierung von FileMaker-Datenbanken von .fm, .fp3, .fp5 (FileMaker 2-6) oder .fp7 (FileMaker 7-11) zu .fmp12 (FileMaker 12-16), Schnittstellen zu Drittsystemen wie Onlineshops, CMS oder andere Datenbanken. Entwicklung individueller FileMaker-Datenbanksysteme auf Basis des gFM-Business-Frameworks mit persönlicher Beratung aus Oldenburg. Betreiber des Online-Fachportals goFileMaker.de, Entwickler des CRM- und Warenwirtschaftssystems gFM-Business. Mitglied in der FileMaker Business Alliance, FileMaker Developers Subscription und FMM Experte. Gewinner eines FMM Award 2011, vergeben durch das FileMaker Magazin.