Links überspringen

FileMaker Hilfe und Support

FileMaker Support und Hilfe

Sie arbeiten mit einer bestehenden FileMaker-Lösung und benötigen Unterstützung bei einem Fehler, einer Anpassung oder einer neuen Funktion? Sie möchten eine ältere FileMaker-Datenbank modernisieren, auf eine aktuelle Version übertragen oder bestehende Arbeitsabläufe verbessern?

Wir unterstützen Unternehmen, Selbständige, Vereine und Organisationen bei bestehenden FileMaker-Lösungen – auch dann, wenn die Anwendung nicht von uns entwickelt wurde. Von der kurzfristigen Fehlerbehebung über kleinere Erweiterungen bis zur Modernisierung umfangreicher Datenbanklösungen erhalten Sie professionelle Unterstützung auf Basis von mehr als 30 Jahren Erfahrung mit FileMaker und der Entwicklung betrieblicher Datenbanksysteme.

Viele Aufgaben lassen sich unkompliziert per Fernwartung erledigen. So können wir uns Ihre bestehende Lösung gemeinsam ansehen, Probleme analysieren und kleinere Anpassungen häufig direkt während einer Support-Sitzung durchführen.

Unterstützung auch für bestehende und ältere FileMaker-Lösungen

Viele FileMaker-Anwendungen sind über Jahre oder sogar Jahrzehnte gewachsen. Manchmal wurde die Lösung von einem früheren Mitarbeiter entwickelt, manchmal von einem externen Entwickler oder einer Agentur, die heute nicht mehr zur Verfügung steht. Andere Anwendungen basieren auf älteren Vorlagen und wurden im Laufe der Jahre an die eigenen Anforderungen angepasst.

Wir übernehmen auch solche bestehenden FileMaker-Lösungen. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob es sich um eine kleine Datenbank für einen einzelnen Arbeitsplatz oder um eine umfangreiche Unternehmenslösung mit zahlreichen Tabellen, Layouts und Scripts handelt. Wir verschaffen uns einen Überblick über den vorhandenen Aufbau und klären gemeinsam mit Ihnen, welche Arbeiten sinnvoll und mit welchem Aufwand sie voraussichtlich verbunden sind.

Typische Aufgaben sind beispielsweise die Behebung von Fehlern, Anpassungen an veränderte Geschäftsabläufe, neue Felder und Auswertungen, zusätzliche Verknüpfungen zwischen Daten, Änderungen an Layouts und Druckausgaben oder die Erweiterung vorhandener Funktionen.

FileMaker-Programmierung und individuelle Erweiterungen

Eine bestehende Lösung muss nicht vollständig neu entwickelt werden, nur weil neue Anforderungen hinzukommen. Oft lassen sich zusätzliche Funktionen gezielt in das vorhandene System integrieren.

Das können beispielsweise neue Such- und Filterfunktionen, automatische Prüfungen auf bereits vorhandene Datensätze, zusätzliche Beziehungen zwischen Tabellen, Importe und Exporte, PDF-Ausgaben, E-Mail-Funktionen, Schnittstellen zu anderen Anwendungen oder automatisierte Arbeitsabläufe sein.

Auch bei kleineren Aufgaben lohnt sich häufig eine kurze gemeinsame Analyse. Bei einer Remote-Sitzung können Sie auf Wunsch direkt verfolgen, welche Änderungen vorgenommen werden und wie Ihre bestehende Lösung aufgebaut ist. Gerade bei kleineren FileMaker-Systemen lassen sich auf diese Weise viele Anforderungen ohne ein umfangreiches Entwicklungsprojekt umsetzen.

Alte FileMaker-Lösungen modernisieren und konvertieren

FileMaker wird seit Jahrzehnten eingesetzt. Entsprechend gibt es zahlreiche produktiv genutzte Lösungen, deren technische Grundlage inzwischen deutlich älter ist als die eingesetzten Computer und Betriebssysteme.

Wir unterstützen Sie dabei, ältere FileMaker-Lösungen zu prüfen und einen sinnvollen Weg für die weitere Nutzung zu finden. Dazu können die Konvertierung älterer Dateiformate, notwendige Anpassungen für aktuelle FileMaker-Versionen, die Überarbeitung veralteter Funktionen oder die schrittweise Modernisierung einer gewachsenen Anwendung gehören.

Dabei muss nicht immer alles neu gemacht werden. Gerade bei langjährig eingesetzten Unternehmenslösungen befinden sich in der vorhandenen Datenbank oft viele Jahre an Erfahrung und individuell entwickelten Arbeitsabläufen. Ziel ist deshalb zunächst, das Bewährte zu erhalten und nur dort einzugreifen, wo es technisch oder organisatorisch sinnvoll ist.

FileMaker mit KI erweitern

FileMaker mit KI erweitern

Auch eine bestehende FileMaker-Lösung kann heute um moderne KI-Funktionen erweitert werden. Dafür muss nicht zwangsläufig die gesamte Anwendung ersetzt oder auf eine neue Plattform migriert werden.

Bereits über die Anbindung moderner KI-Modelle lassen sich zahlreiche praktische Funktionen realisieren. So kann eine KI beispielsweise Texte und Dokumente analysieren, Inhalte zusammenfassen oder klassifizieren und die Ergebnisse anschließend strukturiert in FileMaker-Felder zurückgeben. Denkbar sind unter anderem:

  • automatische Zusammenfassungen längerer Kunden- oder Projekthistorien,
  • Analyse und Klassifizierung eingehender Texte oder Dokumente,
  • Erkennung und Extraktion bestimmter Informationen aus Freitexten,
  • automatische Zuordnung von Vorgängen zu Kategorien,
  • Entwürfe für E-Mails, Angebote und andere Geschäftstexte,
  • Aufbereitung unstrukturierter Eingaben in strukturierte FileMaker-Datensätze,
  • Analyse vorhandener Datenbestände und Unterstützung bei Rechercheaufgaben,
  • intelligente Assistenten für wiederkehrende Arbeitsabläufe.

Der Umfang kann dabei sehr unterschiedlich sein. Eine einfache KI-Funktion lässt sich unter Umständen direkt in eine bestehende FileMaker-Lösung integrieren. Für umfangreichere Anforderungen können zusätzlich Wissensdatenbanken oder RAG-Systeme eingesetzt werden, mit denen die KI gezielt auf eigene Dokumente und Unternehmenswissen zugreifen kann.

Bei komplexeren Anwendungen sind darüber hinaus Wissensgraphen und agentenbasierte Systeme möglich. Welche Technik sinnvoll ist, hängt jedoch immer vom konkreten Anwendungsfall ab. Nicht jede Aufgabe benötigt eine umfangreiche KI-Infrastruktur.

Welche Unterstützung passt zu Ihrer FileMaker-Lösung?

Nicht jede FileMaker-Lösung benötigt eine umfangreiche Modernisierung oder ein größeres Entwicklungsprojekt. Oft geht es zunächst darum, ein konkretes Problem zu lösen, eine vorhandene Funktion zu erweitern oder die nächsten sinnvollen Schritte zu bestimmen. Die folgende Übersicht zeigt typische Ausgangssituationen und welche Form der Unterstützung sich dafür anbietet.

Ihre Situation Sinnvoller Einstieg
FileMaker funktioniert nicht wie erwartet oder zeigt Fehler. Support und Fehleranalyse
Der bisherige Entwickler steht nicht mehr zur Verfügung. Übernahme und Analyse der bestehenden Lösung
Neue Funktionen oder zusätzliche Verknüpfungen werden benötigt. Individuelle FileMaker-Entwicklung
Eine ältere FileMaker-Lösung soll weiterhin genutzt werden. Modernisierung und Konvertierung
Wiederkehrende Arbeitsschritte kosten unnötig viel Zeit. Automatisierung bestehender Abläufe
Texte, E-Mails oder Dokumente sollen automatisch verarbeitet werden. FileMaker mit KI-Funktionen erweitern
Eigenes Unternehmenswissen soll intelligent durchsuchbar und nutzbar werden. KI-Wissenssystem und RAG-Anbindung
Die langfristige Zukunft der bestehenden FileMaker-Lösung ist unklar. Technologie- und Migrationsberatung

Beratung für FileMaker, KI und die weitere Zukunft Ihrer Lösung

Gerade bei älteren FileMaker-Systemen stellt sich heute zunehmend die Frage, welcher Weg langfristig sinnvoll ist. Soll die vorhandene Lösung einfach weiter betrieben werden? Lohnt sich eine Modernisierung? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich durch KI? Welche Teile der bestehenden Anwendung sollten erhalten bleiben? Und wann wäre möglicherweise eine schrittweise Migration auf eine andere technische Plattform sinnvoll?

Wir beraten Sie technologieoffen zu diesen Fragen und betrachten dabei sowohl den vorhandenen Datenbestand als auch Ihre tatsächlichen betrieblichen Abläufe.

Eine bewährte FileMaker-Lösung muss nicht vorschnell ersetzt werden. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, rechtzeitig eine Perspektive für die kommenden Jahre zu entwickeln.

Unkomplizierter FileMaker-Support per Fernwartung

Für viele Support- und Entwicklungsaufgaben ist kein Vor-Ort-Termin erforderlich. Über eine gemeinsame Remote-Sitzung können wir Ihre FileMaker-Lösung direkt betrachten, Fehler nachvollziehen und mögliche Änderungen besprechen.

Eine erste Sitzung dauert je nach Aufgabenstellung häufig etwa 1,5 bis 2 Stunden. Bei kleineren Problemen können notwendige Anpassungen oftmals bereits während dieses Termins vorgenommen werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass umfangreichere Arbeiten erforderlich sind, besprechen wir das weitere Vorgehen und den zu erwartenden Aufwand mit Ihnen.

So behalten Sie die Kontrolle über die entstehenden Kosten und müssen sich nicht bereits zu Beginn auf ein größeres Entwicklungsprojekt festlegen.

Professionelle FileMaker-Unterstützung aus über 30 Jahren Erfahrung

Ob eine FileMaker-Lösung seit wenigen Jahren oder bereits seit Jahrzehnten eingesetzt wird, entscheidet allein noch nicht darüber, ob eine Weiterentwicklung sinnvoll ist. Oft steckt in einer gewachsenen Anwendung viel Wissen über die tatsächlichen Abläufe eines Unternehmens. Deshalb betrachten wir zunächst die vorhandene Lösung und die konkrete Aufgabenstellung. Das kann ein einzelner Fehler, eine kleine Erweiterung, eine neue Schnittstelle, die Modernisierung älterer Funktionen oder auch die Integration neuer KI-Funktionen sein. 

Ebenso unterstützen wir Unternehmen, wenn der ursprüngliche Entwickler nicht mehr zur Verfügung steht oder die weitere technische Entwicklung einer bestehenden Lösung geklärt werden soll. Häufig lässt sich bereits in einer gemeinsamen Remote-Sitzung feststellen, welcher Aufwand tatsächlich erforderlich ist.

Stundensatz für FileMaker-Support und individuelle Entwicklungsleistungen: 

160,00 Euro zzgl. MwSt.

Gerne können Sie uns Ihre Aufgabenstellung zunächst unverbindlich per E-Mail oder Kontaktformular schildern.


Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich Sie auch beauftragen, wenn meine FileMaker-Lösung nicht von Ihnen entwickelt wurde?
    Ja. Wir unterstützen ausdrücklich auch FileMaker-Lösungen, die von anderen Entwicklern, Agenturen, ehemaligen Mitarbeitern oder vom Unternehmen selbst erstellt wurden. Gerade bei älteren Lösungen kommt es häufig vor, dass der ursprüngliche Entwickler nicht mehr zur Verfügung steht oder sich die Anforderungen des Unternehmens inzwischen verändert haben. Im ersten Schritt verschaffen wir uns einen Überblick über die vorhandene Anwendung, das Datenmodell, wichtige Scripts und die konkrete Aufgabenstellung. Bei kleineren Lösungen kann dies häufig bereits im Rahmen einer gemeinsamen Remote-Sitzung erfolgen. Anschließend lässt sich wesentlich besser einschätzen, welche Änderungen sinnvoll sind und mit welchem Aufwand zu rechnen ist. Sie müssen Ihre bestehende Lösung also nicht erst auf gFM-Business umstellen oder vollständig neu entwickeln lassen, um Unterstützung zu erhalten.
  2. Lohnt sich die Weiterentwicklung einer älteren FileMaker-Lösung überhaupt noch?
    Das hängt weniger vom Alter der Lösung als von ihrem Zustand und ihrem betrieblichen Nutzen ab. Eine FileMaker-Anwendung, die seit zehn oder fünfzehn Jahren zuverlässig einen wichtigen Geschäftsprozess unterstützt, kann trotz ihres Alters ausgesprochen wertvoll sein. Häufig enthält sie Abläufe und Erfahrungen, die über viele Jahre an die tatsächliche Arbeitsweise des Unternehmens angepasst wurden. Deshalb empfehlen wir nicht automatisch eine Neuentwicklung. Zunächst sollte geprüft werden, welche Teile weiterhin gut funktionieren, wo technische Risiken bestehen und welche Anforderungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Oft ist eine schrittweise Modernisierung wirtschaftlich sinnvoller als ein vollständiger Neubau. In anderen Fällen kann es dagegen ratsam sein, frühzeitig eine Migration vorzubereiten. Entscheidend ist eine nüchterne Betrachtung der vorhandenen Lösung und nicht allein deren Versionsnummer.
  3. Können Sie sehr alte FileMaker-Dateien auf aktuelle Versionen konvertieren?
    Grundsätzlich können auch ältere FileMaker-Lösungen modernisiert und auf neuere technische Grundlagen übertragen werden. Wie aufwendig dies ist, hängt allerdings stark vom Alter, Dateiformat und Aufbau der jeweiligen Anwendung ab. Bei sehr alten Lösungen kann eine Konvertierung über mehrere Zwischenschritte erforderlich sein. Nach der eigentlichen Dateikonvertierung sollte außerdem geprüft werden, ob Scripts, Berechnungen, Drucklayouts, Schnittstellen und andere Funktionen unter einer aktuellen FileMaker-Version weiterhin wie vorgesehen arbeiten. Eine technisch erfolgreich geöffnete Datei ist noch keine Garantie dafür, dass die gesamte Anwendung fehlerfrei funktioniert. Deshalb betrachten wir eine Konvertierung immer zusammen mit einer Funktionsprüfung und der Frage, welche älteren Bestandteile bei dieser Gelegenheit sinnvoll modernisiert werden können.
  4. Wie läuft eine erste FileMaker-Support-Sitzung ab?
    Viele Aufgaben können unkompliziert per Fernwartung durchgeführt werden. Dabei sehen wir uns Ihre bestehende FileMaker-Lösung gemeinsam an und Sie können unmittelbar zeigen, wo ein Problem auftritt oder welche Erweiterung Sie benötigen. Eine erste Sitzung dauert je nach Aufgabenstellung häufig etwa 1,5 bis 2 Stunden. In dieser Zeit können wir den Aufbau der Lösung kennenlernen, Fehler analysieren und kleinere Änderungen oftmals bereits direkt durchführen. Sie können die Arbeiten auf Wunsch mitverfolgen und Fragen stellen. Sollte sich herausstellen, dass ein Problem umfangreicher ist, besprechen wir zunächst die nächsten Schritte, bevor daraus ein größeres Entwicklungsprojekt entsteht. Auf diese Weise bleibt der finanzielle Aufwand auch bei einer uns zunächst unbekannten FileMaker-Lösung überschaubar.
  5. Können auch nur kleine Änderungen an einer FileMaker-Lösung beauftragt werden?
    Ja. Nicht jede Aufgabe muss zu einem umfangreichen Entwicklungsprojekt werden. Gerade bei bestehenden FileMaker-Lösungen geht es häufig um sehr konkrete kleinere Anforderungen: ein zusätzliches Feld, eine neue Beziehung, eine automatische Prüfung, eine Anpassung eines Layouts, einen veränderten Ausdruck oder einen zusätzlichen Arbeitsschritt. Solche Aufgaben können häufig im Rahmen einer Remote-Sitzung umgesetzt werden. Dabei prüfen wir zunächst, wie die vorhandene Lösung aufgebaut ist und an welcher Stelle die Änderung sinnvoll integriert werden sollte. Gerade bei gewachsenen Anwendungen ist es wichtig, nicht einfach irgendwo eine Funktion hinzuzufügen, sondern vorhandene Strukturen und Abhängigkeiten zu berücksichtigen. So soll vermieden werden, dass eine kleine Änderung an anderer Stelle unerwartete Nebenwirkungen verursacht.
  6. Was kostet professioneller FileMaker-Support?
    FileMaker-Support und individuelle Entwicklungsleistungen für bestehende Fremdlösungen werden grundsätzlich nach tatsächlichem Zeitaufwand berechnet. Der reguläre Stundensatz beträgt 160,00 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Bei einer typischen ersten Remote-Sitzung von etwa 1,5 bis 2 Stunden liegt der Aufwand damit beispielsweise bei 240 bis 320 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie viel Zeit insgesamt benötigt wird, hängt von der konkreten Aufgabenstellung und vom Aufbau der vorhandenen FileMaker-Lösung ab. Gerade bei unbekannten Fremdlösungen wäre eine verbindliche Aufwandsschätzung vor einer ersten Analyse häufig unseriös. Deshalb beginnen wir lieber mit einem überschaubaren Termin und entscheiden anschließend gemeinsam, ob weitere Arbeiten erforderlich und wirtschaftlich sinnvoll sind.
  7. Kann meine bestehende FileMaker-Lösung mit künstlicher Intelligenz erweitert werden?
    Ja. Für viele KI-Anwendungen muss eine bestehende FileMaker-Lösung nicht ersetzt werden. FileMaker kann Daten an moderne KI-Dienste beziehungsweise Sprachmodelle übergeben und die erzeugten Ergebnisse anschließend wieder in der eigenen Datenbank speichern und weiterverarbeiten. Dadurch ergeben sich zahlreiche praktische Einsatzmöglichkeiten. Eine KI kann beispielsweise Kunden- und Projekthistorien zusammenfassen, Texte klassifizieren, Informationen aus Dokumenten extrahieren, Freitext in strukturierte Daten umwandeln, Entwürfe für E-Mails erstellen oder vorhandene Datensätze analysieren. Welche Integration sinnvoll ist, hängt vom konkreten Arbeitsablauf ab. Wir betrachten deshalb zunächst das Problem, das gelöst werden soll, und wählen anschließend die dafür geeignete technische Umsetzung. Nicht jede sinnvolle KI-Funktion benötigt eine umfangreiche zusätzliche Infrastruktur.
  8. Welche Aufgaben kann KI innerhalb einer FileMaker-Lösung konkret übernehmen?
    Besonders interessant sind Aufgaben, bei denen heute Menschen Informationen lesen, einordnen, zusammenfassen oder von einer Form in eine andere übertragen. Eine bestehende FileMaker-Lösung enthält häufig bereits die strukturierten Unternehmensdaten, während eine KI die Verarbeitung unstrukturierter Informationen übernehmen kann. So könnten beispielsweise eingehende E-Mails analysiert und einem Kunden oder Projekt zugeordnet, PDF-Dokumente ausgewertet, Gesprächsnotizen zusammengefasst oder längere Texte automatisch kategorisiert werden. Eine KI kann außerdem aus einer freien Beschreibung strukturierte Feldinhalte erzeugen, Formulierungsvorschläge für Korrespondenz erstellen oder Informationen aus mehreren Datensätzen für den Benutzer zusammenfassen. Auch branchenspezifische Anwendungen sind möglich. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst überall KI einzubauen, sondern diejenigen Arbeitsschritte zu finden, bei denen sie tatsächlich Zeit spart oder Informationen besser nutzbar macht.
  9. Was ist RAG und kann ich damit mein Unternehmenswissen in FileMaker nutzen?
    RAG steht für „Retrieval Augmented Generation“. Vereinfacht ausgedrückt erhält ein KI-Modell dabei vor der Beantwortung einer Frage gezielt Informationen aus einem eigenen Wissensbestand. Dadurch muss sich die KI nicht ausschließlich auf ihr allgemeines Trainingswissen verlassen, sondern kann beispielsweise mit internen Dokumentationen, Produktinformationen, Handbüchern oder anderen Unternehmensunterlagen arbeiten. Eine solche Wissensschicht kann auch mit einer bestehenden FileMaker-Lösung verbunden werden. Der Benutzer könnte dann beispielsweise aus FileMaker heraus Fragen stellen, zu denen automatisch passende interne Dokumente gesucht und der KI als Kontext zur Verfügung gestellt werden. RAG ist allerdings bereits eine umfangreichere Form der KI-Integration. Für viele praktische Aufgaben genügt zunächst eine direkte Verbindung zwischen FileMaker und einem KI-Modell. Wir prüfen deshalb, ob eine zusätzliche Wissensdatenbank tatsächlich erforderlich ist oder eine einfachere Lösung denselben betrieblichen Nutzen bietet.
  10. Kann FileMaker auch mit einem Wissensgraphen oder Neo4j verbunden werden?
    Grundsätzlich ja. Ein Wissensgraph kann sinnvoll sein, wenn nicht nur einzelne Dokumente gefunden, sondern komplexe Zusammenhänge zwischen Personen, Unternehmen, Projekten, Produkten, Vorgängen und Informationen abgebildet werden sollen. Systeme wie Neo4j speichern solche Beziehungen in einer dafür spezialisierten Graphstruktur. Eine FileMaker-Lösung könnte dabei weiterhin als betriebliche Anwendung und Benutzeroberfläche dienen, während im Hintergrund zusätzliche Wissensstrukturen aufgebaut und von KI-Systemen genutzt werden. Eine solche Architektur ist allerdings deutlich aufwendiger als eine einfache KI-Anbindung und sollte nur eingesetzt werden, wenn der konkrete Nutzen den zusätzlichen technischen Aufwand rechtfertigt. Für viele Unternehmen ist es sinnvoller, mit überschaubaren KI-Funktionen zu beginnen und die Wissensarchitektur später bei tatsächlichem Bedarf auszubauen.
  11. Muss ich FileMaker ersetzen, wenn ich meine Lösung langfristig modernisieren möchte?
    Nein. Modernisierung und Migration sind zwei unterschiedliche Dinge. Eine bestehende FileMaker-Lösung kann häufig noch viele Jahre sinnvoll weiterbetrieben und gleichzeitig schrittweise verbessert werden. Neue Funktionen, Schnittstellen, Automatisierungen und auch KI-Anbindungen lassen sich in vielen Fällen integrieren, ohne die gesamte Anwendung auszutauschen. Trotzdem ist es bei älteren oder sehr umfangreichen Lösungen sinnvoll, eine langfristige Perspektive zu entwickeln. Dazu gehört beispielsweise die Frage, welche Abhängigkeiten von bestimmten FileMaker-Versionen bestehen, wie Daten strukturiert sind, welche externen Schnittstellen verwendet werden und wie eine spätere Migration vorbereitet werden könnte. Unser Ziel ist nicht, Ihnen grundsätzlich einen Plattformwechsel zu empfehlen. Wir betrachten gemeinsam, welche Lösung technisch und wirtschaftlich zu Ihrer Situation passt. Bewährte Systeme sollten nicht allein deshalb ersetzt werden, weil eine neuere Technologie verfügbar ist.
  12. Was kann ich tun, wenn ich meine FileMaker-Lösung kaum noch verstehe oder keine Dokumentation vorhanden ist?
    Das ist bei langjährig gewachsenen FileMaker-Lösungen keine Seltenheit. Manche Anwendungen wurden über viele Jahre von unterschiedlichen Personen erweitert. Andere wurden ursprünglich von einem Mitarbeiter entwickelt, der das Unternehmen längst verlassen hat. Häufig existiert nur eine unvollständige oder überhaupt keine technische Dokumentation. In diesem Fall beginnen wir mit einer strukturierten Bestandsaufnahme. Dabei betrachten wir unter anderem Tabellen, Beziehungen, wichtige Felder, Scripts, Layouts und Schnittstellen sowie die für den täglichen Betrieb entscheidenden Arbeitsabläufe. Ziel ist zunächst nicht, jede einzelne Funktion vollständig zu dokumentieren, sondern die für Ihre aktuelle Aufgabenstellung relevanten Bereiche zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Fehler behoben und Erweiterungen kontrolliert vorgenommen werden. Bei umfangreicheren Lösungen kann es außerdem sinnvoll sein, schrittweise eine technische Dokumentation aufzubauen. So wird die Anwendung langfristig wartbarer und die Abhängigkeit vom Wissen einzelner Personen reduziert.

Diese Seite teilen:

ERP-Software so flexibel wie Ihr Unternehmen.
Wir beraten Sie gern.

Anpassbare ERP-Software für Mac, Windows und iOS.

Sie sind hier: FileMaker Hilfe & Support – Programmierung und Beratung