Einführung in FileMaker – Teil 3


Einführung in FileMaker Pro - Teil 3Im ersten Teil der Einführung in FileMaker Pro ging es zunächst um die theoretischen Grundlagen von FileMaker-Datenbanken. Im zweiten Teil ging es sogleich an die Praxis, und wir haben eine erste Datenbank unter FileMaker zur Verwaltung von Adressen und beliebig vieler Notizen pro Adresse erstellt. In diesem dritten Teil des FileMaker-Tutorials werden wir der erstellten Datenbank nun etwas Leben einhauchen und diese einfach bedienbar machen. Wir werden uns nun mit Layouts beschäftigen und einige neue Funktionen zur Datenbank hinzufügen. Am Ende dieser Einführung wird unsere Datenbank über eine grundlegende Navigation verfügen, und als i-Tüpfelchen kann die Datenbank aus einer Adresse eine digitale vCard und einen entsprechenden QR-Code erzeugen, der mit Hilfe eines iPhones oder eines anderen Smartphones auf Knopfdruck gescannt und in das Adressbuch des Geräts eingefügt werden kann.

Da wir unsere Datenbank, die wir im zweiten Teil der Einführung in FileMaker erstellt haben, nun erweitern möchten, öffnen Sie diese nun. Sollten Sie die Datenbank noch nicht heruntergeladen haben, können Sie dies hier tun.

Hinweis: Diese Einführung in FileMaker habe ich mit FileMaker Pro Advanced 9 erstellt. Ab FileMaker 10 befindet sich die Werkzeugleiste nicht am linken, sondern am oberen Rand des FileMaker-Fensters.

Formular-Layout benutzerfreundlich gestalten

Wenn Sie unsere Beispieldatenbank geöffnet haben, wählen Sie in der Menüleiste folgenden Menüpunkt aus:

Ansicht > Layoutmodus

Layouteinstellung für das BildschirmlayoutSie befinden sich nun im Layoutmodus, in dem Sie alle im Fenster sichtbaren Elemente verändern und anordnen können. Wir möchten das vorhandene Layout zu einem Bildschirmlayout abändern – aus diesem Grund sollten wir das Layout nun entsprechend umbenennen, damit wir später bei vielen Layouts die Übersicht behalten. Selbstverständlich können Sie Ihr Layout benennen wie Sie möchten – ich lege Ihnen aber nahe, bei der Benennung von Elementen in FileMaker einen eindeutigen Standard zu verfolgen. Bei meinen bisherigen Entwicklungen haben Bildschirmlayouts den Prefix „scr.“ für „Screen“. Listenlayouts erhalten den Prefix „lst.“ und Drucklayouts den Prefix „prt.“. Auf meine Standards zur Benennung von Elementen in einer FileMaker-Datenbank werde ich im vierten Teil dieses Tutorials näher eingehen. Nennen Sie dieses Layout am Besten „scr.Adressen“ und klicken zum Bestätigen auf die Schaltfläche [OK].

Da wir ein Bildschirmlayout erstellen möchten, benötigen wir weder einen Kopfbereich noch einen Fußbereich. Um diese aus dem Layout zu entfernen, klicken Sie einfach auf den entsprechend beschrifteten Button „Kopfbereich“ und drücken daraufhin die Backspace- oder Entfernen-Taste. Der Bereich wird ohne weitere Abfrage entfernt, da sich keine Elemente darin befinden. Gehen Sie analog mit dem Fußbereich vor.

Farbwahl der Füllfarbe des DatenteilsDa wir das Layout zu einer Bildschirmmaske ändern möchten, wäre ein rein weißer Hintergrund unschön. Um den Hintergrund des Datenbereichs, in dem sich die Felder befinden, zu ändern, klicken Sie auf den Button mit der Beschriftung „Datenbereich“. Klicken Sie daraufhin auf den Farbwahl-Button für die Füllfarbe und wählen Sie beispielsweise das dritthellste Grau aus der Farbauswahl aus. Die Hintergrundfarbe des gesamten Datenteils ändert sich daraufhin sofort in die von Ihnen ausgewählte Farbe.

Damit sich die auf dem Layout befindlichen Felder eindeutig als Eingabefelder identifizieren lassen, weisen Sie den Felder auf dem Layout am Besten eine weiße Füllfarbe zu. Klicken Sie dazu alle Felder mit gedrückter <Shift>- (Großschreib-) Taste an und wählen Sie daraufhin im Farbwähler der Füllfarbe die Farbe weiß oben links. Das Feld <<Notizen::Notiz>> im Ausschnitt, in dem die Notizen dargestellt werden, habe ich mit dem hellsten grau unten links gefüllt, damit es sich ein wenig von den drei Feldern <<Datum>>, <<Uhrzeit>> und <<Bearbeiter>> abhebt.

Hinzufügen einer Navigations-Grundlage

Da eine FileMaker-Datenbank selten für immer in ihrem Ausgangszustand verbleibt und in fast allen Fällen mit der Zeit weitere Funktionen und Layouts enthält, erstellen wir nun eine Grundlage für eine spätere Navigation innerhalb der Datenbanklösung. Selbstverständlich können Sie die Elemente auf Ihrem Bildschirmlayout nach Ihren eigenen Wünschen anordnen. Das Layout unserer Beispieldatenbank werde ich so anordnen, daß sich am linken Rand die Navigation und am unteren Rand die späteren Funktionen befinden. Damit sich die einzelnen Bereiche voneinander abheben, lege ich jeweils ein graues Rechteck auf den Layoutfunktion RechteckNavigations- und Funktionsbereich. Um ein Rechteck auf dem Layout zu platzieren, wählen Sie bei den Layoutfunktionen die Schaltfläche „Rechteck“ aus und zeichnen das Rechteck in Ihrem Layout mit gedrückter Maustaste an der von Ihnen gewünschten Position. Standardmäßig hat ein Rechteck normalerweise einen schwarzen Rahmen und einen durchsichtigen oder weißen Hintergrund. Wählen Sie als Füllfarbe den von Ihnen gewünschten Grau- oder Farbton, und wählen Sie als Linienfarbe entweder die gleiche Farbe oder „keine Linie“ aus. Ihr Layout sollte nun ungefähr folgendermaßen aussehen:

Grundlayout ohne Schaltflächen

Wir haben nun ein Grundlayout erstellt, das wir für diese und alle weiteren Bildschirmmasken einsetzen werden. Wie Sie sehen, befindet sich am linken Rand der Bereich für die Navigation. Am unteren Rand befindet sich in etwas dunklerem Grau der Bereich für die Funktionen dieser Maske. Je nach dem, mit welcher Bildschirmauflösung Sie Ihre Lösung betreiben möchten, können Sie alle Elemente selbstverständlich nach Ihren Wünschen und Erfordernissen anordnen.

Für Navigation und Funktionen benötigen wir nun Schaltflächen. Für die Navigation haben sich bisher zwei Arten von Schaltflächen bewährt: Eine inaktive Schaltfläche, die die aktuelle Position innerhalb der Navigation anzeigt und aktive Schaltflächen, mit denen zu anderen Layouts gesprungen werden kann.

Werkzeug zum Hinzufügen einer SchaltflächeUm eine Schaltfläche in FileMaker Pro zu erzeugen, klicken Sie bei den Werkzeugen den entsprechenden Button an. Wie das Rechteck können Sie nun an einer beliebigen Stelle im Layout eine Schaltfläche platzieren, woraufhin der Dialog für die Tasteneinstellung erscheint:

Dialogbox für die Tasteneinstellung

Da wir zunächst eine inaktive Schaltfläche erzeugen möchten, bestätigen Sie diesen Dialog einfach mit [OK]. Daraufhin geben Sie direkt die Beschriftung für die neue Schaltfläche ein. Da es sich bei unserem Layout um ein Adreß-Layout handelt, beschriften Sie die Schaltfläche am Besten mit „Adressen“. Da es sich um eine inaktive Schaltfläche handelt, wählen Sie als Füllfarbe am Besten einen sehr dunklen Grauton. Danach klicken Sie die Schaltfläche mit der rechten Maustaste an und wählen Sie [Textformat]. Stellen Sie die Textfarbe auf weiß und wählen Sie als Stil [Fett] aus. Ihre inaktive Schaltfläche ist nun fertig. Wiederholen Sie nun den Vorgang, um eine Vorlage für eine aktive Schaltfläche zu erstellen. Ziehen Sie dazu einfach erneut eine Schaltfläche direkt neben ihren ersten Button und wiederholen Sie alle Schritte außer das Setzen der Füllfarbe und des Textstils. Beschriften Sie die Schaltfläche beispielsweise mit „2. Layout“.

Vielleicht werden Sie sich fragen, warum Sie schon eine Schaltfläche erstellen sollen, die noch keine Funktion inne hat. Sie haben es nun schlichtweg leichter, weitere Schaltflächen zu erstellen, indem Sie die vorhandene einfach kopieren. Dies wollen wir gleich einmal ausprobieren: Wählen Sie die hellgraue Schaltfläche nun mit gedrückter <ALT>-Taste aus und ziehen Sie sie in den Funktionsbereich in der linken Spalte. Sobald Sie die Maustaste loslassen, haben Sie die Schaltfläche an der gewünschten Position dupliziert. Dieses Verfahren funktioniert mit allen Elementen in einem FileMaker-Layout. Per Doppelklick können Sie die Beschriftung der Schaltfläche ändern – in diesem Fall habe ich sie „Funktion 1“ genannt. Mit den erstellten Schaltflächen sollte Ihr Layout nun folgendermaßen aussehen:

FileMaker Grundlayout mit Schaltflächen

Formelfeld und Funktions-Schaltfläche zum Layout hinzufügen

In unserer erstellten Datenbank befinden sich alle Angaben einer Adresse in separaten Feldern. Dies ist im Sinne einer guten Datenbank sinnvoll und notwendig. Wenn Sie eine Adresse jedoch beispielsweise in ein Textverarbeitungsprogramm einfügen möchten, ist es einfacher, den gesamten Adreßblock per Zwischenablage zu kopieren und in Ihr Dokument einzufügen. Um dies in FileMaker zu realisieren, erstellen wir nun eine Formel, die die Adresse in ein Textfeld zusammenfügt. Um in der Datenbank eine Formel zu erstellen, wählen Sie aus der Menüleiste folgenden Menüpunkt aus:

Ablage (Datei) > Verwalten > Datenbank

Auch für die Namen von Formelfeldern nutze ich einen bestimmten Standard. Formelfelder beginnen in meinen Datenbanken mit dem Prefix „xCal_“. Geben Sie nun im Eingabefeld für den Feldnamen „xCal_Briefadresse“ ein. Wählen Sie als Typ „Formel“ und klicken Sie auf die Schaltfläche [Erstellen]. Es öffnet sich nun ein neues Fenster mit dem Formeleditor. Wählen Sie bitte als Ergebnistyp am unteren Rand des Fensters [Text] aus. Geben Sie nun folgende Formel in den Editor ein:

Vorname & " " & Name & "¶" &
Strasse & " " & Hausnr & "¶" &
Land & "-" & PLZ & " " & Ort

Das ¶-Zeichen dient in FileMaker zur Markierung eines Zeilenumbruchs. Das Zeichen läßt sich über den Bereich „Operatoren“ in der Mitte des Formelfensters einfach per Mausklick an der Cursorposition in die Formel einfügen. Rechts daneben befindet sich der Funktionsbereich, in dem alle für eine Formel verfügbaren Funktionen angezeigt werden. Mit Hilfe des Aufklappmenüs am oberen Rand lassen sich die Funktionen je nach Art anzeigen, also beispielsweise alle Textfunktionen, Zahlenfunktionen, Statusfunktionen usw. Viele der Funktionen sind weitgehend selbsterklärend, detaillierte Informationen über jede Funktion erhalten Sie im FileMaker-Handbuch oder über die FileMaker-Hilfe, die sich durch Druck auf die [Hilfe]- oder [F1]-Taste aufrufen läßt.

Wenn Sie die Formel einmal logisch nachvollziehen, ist das Ergebnis der erstellten Formel ein normaler Adreßblock, wie er bei der Adressierung eines Briefes üblich ist. Ihre Formel sollte im Formeleditor nun folgendermaßen aussehen:

Formel "Briefadresse"

Um das Formelfeld zu speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche [OK] und bestätigen die Änderungen im Fenster der Felddefinition ebenfalls mit [OK].

Feld <<xCal_Briefadresse>> auswählenUm das erstellte Formelfeld auf dem Layout zu platzieren, klicken Sie im Werkzeugbereich auf [Feld >] und ziehen den Feldrahmen mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Position in Ihrem Layout. Sobald Sie die Maustaste losgelassen haben, erscheint die Dialogbox „Feld angeben“, in der Sie das erstellte Feld <<xCal_Briefadresse>> auswählen und mit der Schaltfläche [OK] bestätigen. Sobald sich das Feld auf Ihrem Layout befindet, können Sie es von der Größe her ändern, so daß alle drei Zeilen im Feld angezeigt werden. Da es sich bei diesem Feld um ein automatisch berechnetes Formelfeld handelt, können Sie im Blättern-Modus keine Daten in das Feld eintragen. Aus diesem Grund färbe ich automatisch berechnete Formelfelder in meinen FileMaker-Lösungen immer etwas dunkler ein als normale Eingabefelder, damit der Benutzer auf den ersten Blick sehen kann, daß es sich nicht um ein normales Eingabefeld handelt. Wenn Sie möchten, können Sie dem Feld nun eine dunklere Füllfarbe zuweisen, wie Sie es bereits vorher schon mit anderen Feldern getan haben.

Damit Sie den Inhalt des Formelfeldes <<xCal_Briefadresse>> komfortabel per Mausklick in die Zwischenablage kopieren können, erstellen Sie nun eine neue Schaltfläche, am Besten direkt unter dem Formelfeld auf Ihrem Layout. Auf einfachste Weise erledigen Sie das, indem Sie eine der hellen bereits erstellten Schaltflächen (z.B. „Funktion 1“) mit gedrückter [ALT]-Taste unter Ihr Formelfeld ziehen. Da die Schaltfläche noch nicht mit einer Funktion belegt ist, können Sie die Beschriftung per Doppelklick ändern, zum Beispiel in „Kopieren“. Um der neuen Schaltfläche nun die Funktion „in die Zwischenablage kopieren“ zuzuweisen, klicken sie mit der rechten Maustaste auf die erstellte Schaltfläche und wählen Sie „Tasteneinstellung“ aus, woraufhin sich eine entsprechende Dialogbox öffnet.

Dialogbox 'Tasteneinstellung' - Funktion 'Kopieren'

In der linken Spalte können Sie der Taste nun eine bestimmte Funktion zuweisen. Wählen Sie hier in der Kategorie „Bearbeitung“ die Funktion „Kopieren“ aus. Markieren Sie im rechten Bereich „Gehe zu Zielfeld“ und geben Sie als Zielfeld das erstellte Formelfeld „xCal_Briefadresse“ an. Nachdem Sie beide Dialogboxen mit [OK] bestätigt haben, ist Ihre Schaltfläche nun mit der Funktion „Kopieren“ belegt. Sie können die Funktion testen, indem Sie in der Menüleiste unter

Ansicht > Blätternmodus

in den Blätternmodus wechseln und auf die erstellte Taste klicken, woraufhin sich nun der Inhalt des Formelfeldes in der Zwischenablage befinden und der Inhalt des Feldes vollständig markiert sein sollte.

Hinzufügen eines Web-Viewers für einen QR-Code des Adressfeldes

Als kleines i-Tüpfelchen fügen wir unserem Layout nun einen Webviewer hinzu, in dem ein QR-Code der aufgerufenen Adresse erzeugt und angezeigt wird. Bei einem QR-Code handelt es sich um einen zweidimensionalen Barcode, der mit einem iPhone oder anderen Smartphones ausgelesen werden kann. Für das iPhone gibt es für diesen Zweck beispielsweise die kostenlose App Qrafter. Um einen QR-Code zu erzeugen, kann auf einfache Weise eine Funktion der Google-API genutzt werden. Hierzu wird einfach eine URL aufgerufen, an die ein beliebiger Text URL-kodiert angehängt werden kann. Eine detaillierte Erläuterung zu dieser Funktion in Zusammenhang mit FileMaker können Sie bei briandunning.com nachlesen.

Damit der QR-Code nicht nur das reine Adressfeld enthält, sondern eine vCard, die direkt mit einem iPhone eingelesen und in das Adressbuch übertragen werden kann, erstellen wir nun zunächst ein weiteres Formelfeld, das uns aus der eingetragenen Adresse eine vCard berechnet. Die genaue Spezifikation einer vCard können Sie beispielsweise bei Wikipedia nachschlagen. Öffnen Sie die Felddefinition, tragen als neuen Feldnamen „xCal_vCard“ ein, wählen den Typ „Formel“ und klicken auf [Erstellen]. Geben Sie nun folgende Formel ein:

"BEGIN:VCARD" & "¶" &
"VERSION:3.0" & "¶" &
"N:" & Name & ";" & Vorname & ";;;¶" &
"FN:" & Vorname & " " & Name & "¶" &
"TEL;type=WORK;type=pref:" & Telefon & "¶" &
"TEL;type=WORK;type=FAX:" & Telefax & "¶" &
"ADR;type=WORK;type=pref:;;" & Strasse & " " & Hausnr & ";" & Ort & ";;" & PLZ & ";" & Land & "¶" &
"EMAIL;type=INTERNET;type=WORK;type=pref:" & EMail & "¶" &
"END:VCARD"

Klicken Sie anschließend auf [OK] und bestätigen Sie die Erstellung der neuen Formel nochmals mit [OK]. Die obige Formel enthält einen rudimentären Code für eine vCard – selbstverständlich lassen sich letztlich viel mehr Angaben in einer vCard speichern, auch ist das Handling von Kontaktdaten wie Telefon oder Fax wesentlich flexibler und kann beispielsweise in Heim- oder Arbeitsadresse unterschieden werden. Aber diese Einführung soll ja letztlich die Funktionsweise zeigen, und Sie sollen ja auch noch selbständig etwas zu tun haben… ;-)

Web-Viewer zum Layout hinzufügenNun wollen wir die vCard noch als QR-Code auf unserem Layout anzeigen lassen. Um einen Web-Viewer zu Ihrem Layout hinzuzufügen, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche in der Werkzeugleiste. Daraufhin ziehen Sie an der gewünschten Position in Ihrem Layout einen Rahmen auf, in dem der Web-Viewer erscheinen soll. Ich habe den Web-Viewer auf dem Layout sinnvollerweise rechts neben den Eingabefeldern hinzugefügt. Nachdem Sie die Maustaste losgelassen haben, erscheint ein Dialog zur Einrichtung des Webviewers. Geben Sie hier im Feld „Webadresse“ folgende Zeile ein:

"http://chart.apis.google.com/chart?chs=200x200&cht=qr&chl=" & Adressen::xCal_vCard

Mit dieser Zeile wird ein QR-Code aus dem Feld <<Adressen::xCal_vCard>> über die Google-API erzeugt. Wenn Sie nun in den Blätternmodus wechseln, sollte Ihr Layout nun folgendermaßen aussehen:

Finales FileMaker-Layout - Einführung in FileMaker Teil 3

Damit sind wir nun am Ende des dritten Teils der Einführung in FileMaker Pro angekommen. Ich hoffe, Ihnen hat das Tutorial Spaß gemacht und Ihnen noch mehr Lust auf die Entwicklung von FileMaker-Datenbanken bereitet. Im vierten Teil werde ich näher auf die Programmierung von FileMaker-Scripten eingehen und die interessante Funktion „Custom Functions“ bzw. „eigene Funktionen“ aus der Advanced-Version von FileMaker vorstellen. Bis dahin verbleibe ich und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und viel Spaß bei der Entwicklung von FileMaker-Datenbanken.

FileMaker Training und Coaching von goFileMaker

Sie möchten gerne tiefer in die Materie der Entwicklung von FileMaker-Datenbanken einsteigen oder haben bereits eine eigene FileMaker-Lösung, die Sie gerne weiterentwickeln möchten? Mit unseren Coaching- und Trainingsleistungen sind wir Ihnen gerne via Telefon und Fernwartung bundesweit bei der Entwicklung von FileMaker-Datenbanken behilflich. Im persönlichen Gespräch gehen wir gerne auf Ihre individuellen Anforderungen ein. Um ein FileMaker Coaching zu buchen, können Sie einfach die gewünschte Anzahl an Stunden in unserem Onlineshop bestellen und uns im Bestellkommentar Ihren Terminwunsch mitteilen. Gerne beraten wir Sie auch vorab per E-Mail unter info@gofilemaker.de.

Unsere erstellte Beispieldatenbank können Sie hier herunterladen:

Alle bisherigen Teile der Einführung FileMaker

Teil 1: Geschichtliche Hintergründe und Versionen

Teil 2: Praktischer Teil mit Erstellung einer Adressdatenbank

Teil 3: Layouts, Navigation, Schaltflächen, QR-Codes

Teil 4: Felder und Formeln, Beziehungen, Scripte, Custom Functions, Plugins, SQL

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  1. #1 von Christian am 29. Mai 2011 - 19:17

    Hallo und vielen Dank für das Tutorial…
    ich habe jedoch ein Problem mit dem auslesen des QR Codes.
    Die App Qrafter liest zwar aus, jedoch immer mit ner Meldung, das der Code fehlerhaft wäre und er versuche so viel wie möglich an Informationen herauszulesen. Dann übernimmt er jedoch die Daten ohne Fehler in das iPhone Adressbuch. So weit so gut. Was sehr ärgerlich ist, kommt aber jetzt:
    Ich habe leider festgestellt, dass das Geburtsdatum BDAY, das ich dem Code noch hinzugefügt habe zwar ausgelesen wird und auch dem Adressbuch (sowohl iPhone als auch nach dem syncen dem Mac) hinzugefügt wird, jedoch wohl nicht in dem Feld Geburtsdatum, sondern er fügt ein zweites Feld Geburtsdatum in die Adressmaske ein. Vielleicht können Sie mir sagen woran das liegt und wo der Fehler liegt..
    Viele Grüße

  2. #2 von Christian am 29. Mai 2011 - 19:49

    Zu meinem ersten Post:
    leider wird hierdurch in meinem IPhone das über den QR Code eingelesene Geburtsdatum nicht im Geburtstagskalender des iPhones übernommen…

  3. #3 von Markus Schall am 30. Mai 2011 - 16:31

    Ja, das mit der Fehlermeldung in Qrafter ist mir auch aufgefallen. Allerdings konnte ich keinen Fehler feststellen, und Qrafter übernimmt ja auch alle Daten. Der generierte Code sollte eigentlich fehlerfrei sein.

    Zur Frage mit dem Geburtsdatum: Also in einer vCard aus iCal wird das Geburtsdatum folgendermaßen kodiert:

    BDAY;value=date:1980-04-25

    Funktioniert es auf diese Weise nicht? Wenn nein, würde ich ggf. mal den Inhalt der vCard-Formel als Text (.vcf) speichern und gucken, ob iCal den Import über die Datei richtig macht. Denn wenn ja, liegt es wohl an Qrafter…

  4. #4 von Christian am 30. Mai 2011 - 20:13

    Hallo Markus,
    er liest das Geburtsdatum schon richtig aus mit dem von dir oben angegebenen Layout BDAY.
    Eigentlich ja auch so wie in ical, jedoch denke ich, liegt das Problem eventuell an iOS4. Denn da wird ein item angelegt mit dem Datum und ein item (birthday)… und das führt dazu, dass ich dann nach syncen über itunes in ical noch ein Feld Geburtstag (das richtige) hinzufügen kann.
    Denke daher, dass du definitiv keinen Fehler im Code hast und ich ach die Formel BDAY richtig benutzt habe…
    Gruß Christian
    PS: noch ne Idee???

    • #5 von Markus Schall am 31. Mai 2011 - 16:30

      Dann klingt es für mich auch so, als würde es sich um einen Fehler in iOS handeln bzw. vielleicht auch im Vorgang der Synchronisation…? Nach Deinen Ausführungen liegt der Fehler m.E. entweder an Qrafter oder an der Kontakt-App in iOS 4. Schon auf 4.3.3 upgedatet? ;-)

  5. #6 von Christian am 1. Juni 2011 - 20:02

    Ja, ist die aktuelle Version 4.3.3
    Da Qrafter die Daten korrekt ausliest (wenn ich es als .txt auslese) kann ich es manuell korrekt als .vcf ins mac-adressbuch importieren können wir den Fehler eigentlich nur noch iOS zuschieben, oder?
    Gruß
    PS: Hoffen wir mal auf iOS 5. Wird ja hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen :-)

    • #7 von Markus Schall am 2. Juni 2011 - 16:47

      Stimmt, das klingt dann in der Tat nach einem Fehler in iOS 4. Na, dann warten wir doch mal Version 5 ab… :-)

      • #8 von Christian am 22. Juni 2011 - 09:48

        Hallo Markus,
        wollte mich kurz nochmal melden.
        Gestern wurde Qrafter aktualisiert… seitdem erkennt er die Geburtstage richtig und sie werden korrekt in iOS 4 angezeigt :-)))
        Viele Grüße
        PS: Die Fehlermeldung, dass fehlerhafter Code eingelesen wird, erscheint allerdings immernoch :-(

  6. #9 von Irene am 28. August 2011 - 14:01

    Hallo Markus,
    superlieben Dank für die Einführung – ich hatte sofort ein Erfolgserlebnis ;-)
    Viele Grüße, Irene

  7. #10 von Christian am 12. Dezember 2011 - 07:50

    Hallo Markus,
    gibt es eine Möglichkeit den BezahlCode für Rechnungen in FileMaker zu generieren um ihn dann auf Rechnungen aufzudrucken?
    http://www.bezahlcode.de von Stoeger
    Die geben leider nur den Code für MacOs oder eine Integration für WordPress…
    Gibt es eine Möglichkeit das in Code für FM umzuschreiben und wenn ja, könntest du da auch ein Tutorial drüber schreiben?
    Viele Grüße und vielen Dank
    Christian

  8. #11 von Eckart am 15. Februar 2012 - 13:37

    Hallo Markus,
    ich versuche im QR-Code auch die Firma, Abteilung und Position unterzubringen. Leider scheiter ich an der Position:

    Folgendes habe ich angegeben:

    N:Nachname;Vorname;;Titel;
    FN:Titel Vorname Name
    ORG:Firma;Abteilung
    TITLE:Position

    Was ist daran verkehrt?

    Liebe Grüße
    Eckart

  9. #12 von Eckart am 15. Februar 2012 - 13:43

    So habe ich die Formel in Filemaker erstellt:

    „BEGIN:VCARD“ & „¶“ &
    „VERSION:3.0“ & „¶“ &
    „N:“ & Name &“;“ & Vorname & „;;“ & Titel & „;¶“ &
    „FN:“ & Titel & “ “ & Vorname & “ “ & Name & „¶“ &
    „ORG:“ & Firma & „;“ & Abteilung & „¶“ &
    „TITLE:“ & Position & „¶“ &
    „TEL;type=WORK;type=pref:“ & Telefon & „¶“ &
    „TEL;type=WORK;type=FAX:“ & Telefax & „¶“ &
    „TEL;type=CELL;;type=pref:“ & Mobil & „¶“ &
    „ADR;type=WORK;type=pref:;;“ & Straße & „;“ & Ort & „;;“ & PLZ & „;“ & Land & „¶“ &
    „BDAY;value=date:“ & Jahreszahl ( Geburtstag ) & „-“ & ZeichenRechts ( „00“ & MonatZahl ( Geburtstag ) ; 2 ) & „-“ & KalendertagZahl ( Geburtstag ) & „¶“ &
    „EMAIL;type=INTERNET;type=WORK;type=pref:“ & Email & „¶“ &
    „URL;type=INTERNET;type=WORK;type=pref:“ & Internet & „¶“ &
    „END:VCARD“

  10. #13 von Klaus Fabritz am 26. November 2012 - 20:34

    Vielen Dank fuer die Anleitung hat gut funktioniert fuer vcards.
    Nun machte ich den Versuch Termine als ical Daten auf gleiche Weise ueber QR code in einen Android zu bekommen. Klappt aber leider nicht…
    Wie oben beschrieben ein Feld mit ical-Daten berechnet und ebenso wie oben beschriebn als QR ausgegeben. Liest der auch, erkennt es aber nicht als Termin, sondern nur als Text.
    Die gleichen Daten, aus dem Textfeld per copy und paste in die Google Chart Seite kopiert funktioniert aber problemlos und wird als Termin erkannt.
    Hat jemand einen Loesungsansatz fuer mich oder eine Idee fuer die Fehlersuche? Danke fuers Lesen und eure Ideen!

(wird nicht veröffentlicht)

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