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Mit staatlicher Förderung für Ihre ERP-Software durchstarten.

Förderprogramme für ERP-Software

Die Digitalisierung ist in Deutschland zur Zeit in aller Munde, denn im internationalen Vergleich stehen viele kleine und mittelständische Unternehmen auf einem technisch veralteten Stand. Dabei eröffnet die „Industrie 4.0“ viele zusätzliche attraktive Zukunftspotenziale mit spannenden Geschäftsmodellen und neuen Märkten. Laut KfW-Bankengruppe investieren fast 50 Prozent aller mittelständischen Unternehmen weniger als 10.000 Euro im Jahr, um den digitalen Wandel voranzutreiben. Dabei verfügt nur ein Fünftel der befragten Firmen überhaupt über eine Digitalisierungsstrategie. Nach Informationen einer Studie des ZEW liegt der Hauptgrund für die schleppenden Investitionen in der ungesicherten Finanzierung. Trotz hoher Eigenkapitalquote werden Digitalisierungsprojekte nach dieser Studie zu 77 Prozent aus laufenden Einnahmen finanziert, Bankkredite spielen dabei praktisch keine Rolle.

Aus diesen Gründen wurden in letzter Zeit einige Förderprogramme der EU, des Bundes und der Länder aufgelegt, von denen auch Sie profitieren können. Jedes dieser Programme setzt eigene Schwerpunkte wie z.B. Migration alter IT-Lösungen, Digitalisierung und Automatisierung von Workflows oder IT-gestützte Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Bei ERP-Softwareprojekten werden in der Regel vor allem Beratungsleistungen gefördert, zu denen auch Dokumentationsleistungen gehören.

Voraussetzung zur Nutzung der Förderprogramme ist meist die vorherige Antragstellung, bevor eine Investition getätigt wird.

Übersicht einiger Förderprogramme

Im folgenden finden Sie eine kurze Übersicht von Förderprogrammen, die für die Förderung von ERP-Software geeignet sein können.

„Digital Jetzt“ Förderprogramm des Bundes

Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Die Antragstellung erfolgt online mit einem Antrags-Tool. Gefördert werden kleine und mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit 3 bis 499 Beschäftigten. Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Anträge auf Förderung können bis Ende 2023 gestellt werden.

Mehr Informationen zum „Digital Jetzt“ Förderprogramm

Digitalbonus Niedersachsen (und andere Bundesländer)

Der Digitalbonus Niedersachsen bietet einen Zuschuss für die Investition in IT-Sicherheit oder für die Einführung oder Verbesserung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Damit sollen Digitalisierungsprozesse in Unternehmen beschleunigt werden. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Freiberuflich Selbstständige sind von diesem Programm ausgeschlossen. Das Programm ist an individualisierte Leistungserbringung gebunden und kann daher z.B. in Verbindung mit gFM-Business Custom oder einer offenen Lizenz und entsprechender Anpassung durch einen FileMaker-Entwickler genutzt werden. Alle gewünschten Anforderungen müssen dabei im Vorfeld schriftlich dokumentiert werden.

  • Zielgruppe 1: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth oder des Handwerks mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen. Der Digitalbonus ist auch in anderen Bundesländern verfügbar.
  • Zielgruppe 2: kleine freiberufliche Planungsbüros mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Zuschuss für kleine Unternehmen bis zu 50 %; für mittlere Unternehmen bis zu 30 %
  • Fördersumme von mindestens 2.500 Euro und maximal 10.000 Euro
  • Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit
  • Mehr Informationen zum Digitalbonus Bayern (verlängert bis 2023)

go-digital (BMWi Förderprogramm)

Das BMWi zielt mit go-digital auf die Förderung der Digitalisierung bei kleinen und mittleren Unternehmen ab, unterstützt bei der Optimierung des Arbeitsalltags und finanziert Maßnahmen, die vor dem Verlust sensibler Daten schützen. Autorisierte Beratungsunternehmen begleiten die Unternehmen dabei in den drei Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ sowie „IT-Sicherheit“ und entlasten von Formalitäten wie Anträgen und Nachweisen.

Fördermaßnahmen:

Die Beratungsleistungen in einem ausgewählten Modul (mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen) werden mit einer Förderquote von 50 % auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Bei einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) sind maximal 30 Beratertage förderfähig.

Mehr Informationen zum go-digital Förderprogramm

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Horizont 2020 (EU-Förderprogramm)

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Um gezielt in die Gesellschaft wirken zu können, setzt das Programm Schwerpunkte und enthält einen umfassenden Maßnahmenkatalog. Gefördert werden sowohl Verbundprojekte mehrerer Unternehmen als auch Einzelunternehmen mit europäisch oder weltweit ausgerichtetem Geschäftsmodell.

Mehr Informationen zum Horizont 2020 Förderprogramm

Eurostars Förderprogramm

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission, das auch unter Horizont 2020 unter dem Namen Eurostars 2 fortgeführt wird. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Anträge zur Förderung der Digitalisierung können von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start Ups gestellt werden, die mindestens zehn Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren oder zehn Prozent ihres Personals in diesem Bereich einsetzen. Die Förderquote für KMU beträgt 50 Prozent – dabei handelt es sich um eine nicht zurückzuzahlende Zuwendung.

Mehr Informationen zum Eurostars Förderprogramm

Am Markt sind viele weitere Förderprogramme verfügbar, eine Übersicht von Förderprogrammen durch die Bundesländer finden Sie beispielsweise auf der Website des Instituts für Digitale Transformation. Eine Anlaufstelle, um sich über geeignete Förderprogramme zu informieren, kann übrigens auch Ihre örtliche Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer sein.

TV Talk Special: EU Förderprogramme und Fördermittel für den Mittelstand

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Weiterführende Informationen

Anpassbare ERP-Software mit Förderprogrammen finanzieren

Die von der EU, dem Bund und den Ländern aufgelegten Förderprogramme zielen in den meisten Fällen darauf ab, die Digitalisierung auch in privaten Unternehmen zu fördern. Eine anpassbare ERP-Software erfüllt genau diesen Zweck und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Software an individuelle Betriebsprozesse anzupassen.

gFM-Business ERP-System für Apple macOS, Windows und iOS

Mit der gFM-Business Produktlinie bieten wir ein anpassbares ERP-System an, das auf macOS, Windows und iOS lauffähig ist und sich mit der Claris FileMaker Pro Datenbanksoftware anpassen und erweitern läßt. Die Software ist skalierbar vom Einzelplatz bis zur Nutzung im Netzwerk oder über das Internet mit mehreren Benutzern.

gFM-Business 6.0 ERP-Software

Alle Unternehmensdaten immer im Überblick

gFM-Business ist eine integrierte ERP-Software, die aus vielen Modulen besteht und alle gespeicherten Daten im sinnvollen Kontext in allen Modulen zur Weiterverwendung zur Verfügung stellt. Die Software besteht aus folgenden ERP-Modulen:

  • CRM – Verwaltung von Kunden, Lieferanten und Interessenten sowie Kurznotizen vor Kundenerfassung (DSGVO)
  • Dokumentmanagement und E-Mail – Vorlagen-System, grafische E-Mails und Newsletter mit HTML-Vorlage
  • Faktura – Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Retouren, Gutschriften, Mahnungen, Anfragen, Bestellungen, Kassenbuch, DATEV, Kontoauszüge aus Onlinebanking, SEPA-Mandate, Lastschriften und SEPA-Transfers
  • Artikelverwaltung – Lieferantenverwaltung, Lagerbestand mit Bestandsprotokoll, Produktvarianten, Stücklisten, Chargenverwaltung
  • Projektmanagement mit Sammelmappe für Kunden, Kontakte, Dokumente, Artikel, Mitarbeiter und Faktura-Belege
  • Aufgabenmanagement zur Delegation von Aufgaben an Mitarbeiter
  • Inventarverwaltung zur Verwaltung von Betriebsinventar
  • Fahrtenbuchverwaltung mit gesetzeskonformem Änderungsprotokoll
  • Personalverwaltung mit Kalender-Anbindung, Dokumenten, Aktionen u.v.m.
  • Integrierter E-Mail-Client zum Senden und Empfangen von E-Mails mit automatischer Kundenzuordnung
  • Integrierter Gruppenkalender mit Synchronisation zu Apple-Kalendern
  • Integrierte REST-API für Onlineshops von WooCommerce, Shopware und Gambio

Customizing nach Maß: Ihr ERP-System für Ihre individuellen Prozesse

Die gFM-Business ERP-Software ist anpassbar und erweiterbar und hierfür in verschiedenen Versionen erhältlich. In allen Versionen können Drucklayouts mit FileMaker Pro angepaßt und erweitert werden. gFM-Business Custom Pro erlaubt zusätzlich die Anpassung und Erweiterung aller Bildschirmlayouts und das Hinzufügen neuer Felder in allen relevanten Tabellen. Mit der offenen Lizenz können alle Funktionen der Software an Ihre Betriebsprozesse angepaßt und erweitert werden.

Checkliste zur Einführung einer neuen ERP-Software

Vor allem wenn bestehende Daten und Betriebsprozesse in die neue ERP-Software übernommen werden sollen, ist die rechtzeitige Planung das A und O. Damit bei der Planung zur Einführung einer neuen ERP-Software an alle Optionen und Eventualitäten gedacht wird, haben wir einen mehrseitigen Leitfaden mit Checklisten erstellt, den Sie gerne kostenlos im PDF-Format herunterladen können.

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